Der besondere Werbegag?

BUGA-Zwerg erneut „gestohlen“ und wieder aufgetaucht – Nach Oedheim und Bad Rappenau jetzt auch in Lauffen

Über den besonderen „Werbegag“ kann sich BUGA-Geschäftsführer Hanspeter Faas freuen: Erneut wurde Im Landkreis der BUGA-Zwerg „Karl“ zuerst entwendet und taucht dann wieder auf.
Bemerkenswert ist allerdings, daß es dazu keine Pressemeldung der Polizei gegeben hat und diese davon auch nichts wußte, sondern erst auf Presseanfragen davon erfahren hat.
Nun stellt sich die Frage, wer hinter dem „Werbegag“ wirklich steht und damit wie im ersten Fall in der nachrichtenarmen Zeit für willkommene Schlagzeilen sorgt.
Denn schon erst vor zwei Wochen wurde „Karl“, wie der 1,60 Meter große und 30 Kilogramm schwere zum Maskottchen der Bundesgartenschau Heilbronn erklärte magentafarbene Zwerg benannt wurde, in Oedheim geklaut und tauchte einen Tag später auf demselben Platz wieder auf, von dem er „gestohlen“ wurde.
Offensichtlich hat das damit ausgelöste bundesweite Medienecho nun zur Wiederholung animiert.
„Unbekannte“ hatten nun einen weiteren „Karl“ von seinem Platz vor dem Rathaus in Bad Rappenau auf das Dach der Bad Rappenauer Kaufland-Filialegestellt.
Wie er dort hin gelangen konnte ohne daß dies jemand bemerkt haben will, ist allerdings völlig unklar: Es gibt keine Außentreppe.
Nicht der erste „Werbegag“
Das Verschwinden und Wiederauftauchen ist nicht der erste mehr oder weniger kuriose „Werbegag“ für die Bundesgartenschau in Heilbronn.
Dafür sollte der BUGA-Zwerg „Karl“ ein „Fall für das Zwergengericht in Basel“ sein – was allerdings kein bundesweites Echo ausgelöst hat.
Anlaß für diesen Vorschlag des BUGA-Geschäftsführers Hanspeter Faas war, daß sich der Künstler Ottmar Hörl darüber echauffiert haben soll, man habe beim ihm seine Zwergen-Kunstobjekten abgekupfert.
Hörls Gartenzwerge sind weit verbreitet.
Letztlich blieb die „Auseinandersetzung“ aber nur ein Sturm im regionalen Wasserglas.
Die ursprünglich angeblich überhaupt nicht vorgesehene Etablierung eines Maskottchens sorgt mit den jüngsten Vorgängen um die zunächst heftig umstrittene und in provokanter Weise vorgestellten Figur jetzt mit den rätselhaften „Diebstählen“ für mehr Aufmerksamkeit.
Man darf nun gespannt sein, was als nächstes mit dem BUGA-Werbeträger öffentlichkeitswirksam passieren wird.
Viele Heilbronner hätten es gerne gesehen, wenn bei der Bundesgartenschau nicht eine „per ordré de Mufti“ zustande gekommene Figur, sondern das Heilbronner Käthchen als Werbeträgerin eingesetzt worden wäre.

Unterdessen soll er auch in Lauffen verschwunden sein. Dort stand er dem Vernehmen nach vor der Regiswindis-Kirche.

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