Fast 23 000 Besucher an 340 Öffnungstagen

Inselspitze Heilbronn schließt nach erfolgreichen zwei Jahren –

Am 31. Oktober schließt der Knotenpunkt Inselspitze unterhalb der Friedrich-Ebert-Brücke mit einer überaus erfolgreichen Bilanz. 22 645 Menschen haben seit der Eröffnung am 17. April 2017 den markanten, vom Neckar umspülten, Kommunikations- und Begegnungsort besucht. „Der „Aufbruch Heilbronn“ war auf der Inselspitze in seinen vielen Facetten zu erleben und hat den Diskurs über die gemeinsame Zukunft der Stadtgesellschaft angestoßen“, sagt Oberbürgermeister Harry Mergel. „Es freut mich besonders, dass die Bürger die Inselspitze als Ausstellungs- und Veranstaltungsort so gut angenommen haben.“

BUGA-Cafés und Werkberichte der Architekten der BUGA-Stadtausstellung, Konzerte, Lesungen, Vorträge, Kunst- und Fotoausstellungen oder Filmfestivals – 125 sehr unterschiedliche Veranstaltungen fanden an 340 Öffnungstagen jeweils über die Sommermonate statt. Die Ausstellung zur Stadtentwicklung mit dem 3,50 mal vier Meter großen dreidimensionalen Stadtmodell im Mittelpunkt stand dabei vor allem im ersten Jahr im besonderen Interesse der Besucher. Nach dem ersten Jahr rückte 2018 das erweiterte Veranstaltungsangebot stärker ins Visier. „Der neue Kommunikationsort ist in nur zwei Jahren zu einem wichtigen Beitrag zur Vermittlung städtebaulicher Veränderung in Heilbronn geworden“, sagt Hanspeter Faas, Geschäftsführer der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH. Die BUGA organisierte im Auftrag der Stadt Ausstellung und Programm auf der Inselspitze mit Unterstützung der Stadtsiedlung, des Zukunftsfonds Heilbronn sowie personeller Unterstützung der experimenta. „Die Inselspitze ist mit der Art und Weise, Zukunftsthemen der Stadt mit Kunst und Kultur zu kombinieren, zu einem wichtigen Ort in der Stadt geworden, ja sogar zu einem Ort der Leichtigkeit und Lockerheit“, sagt Faas.

Die Winterpause ist notwendig, weil der Kommunikationsort nicht ausreichend beheizt werden kann. Danach beginnt allerdings ein neues Kapitel des Knotenpunkts. Während der Bundesgartenschau 2019 und darüber hinaus wird sie im Innen- und Außenraum Ausstellungsort für Werke des Vogelmann-Preisträgers Thomas Schütte. Jetzt schon ist sein Werk „One-Man-Houses“ im Aufbau, das von der Friedrich-Ebert-Brücke aus ein attraktiver und besonderer Hingucker ist. Im nächsten Jahr werden Arbeiten im Entwurfsstadium von Schütte zu sehen sein.

Die Inselspitze ist Teil eines innerstädtischen Dreiecks zur Stadtentwicklung mit den weiteren Eckpunkten Stadtmodell des Wiederaufbaus in der Ehrenhalle neben dem Rathaus und historisches Modell im Haus der Stadtgeschichte – Otto Rettenmaier Haus. Die Stadt hat die verglasten Räume der ehemaligen Galerie Rieker, die seit dem Neubau der Friedrich-Ebert-Brücke in den 1990er Jahren bestand, umgebaut. Die BUGA hat den Außenbereich möbliert und begrünt.

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