Moderne Stadtgesellschaft in Bewegung

Forum: Ideale Plattform, um Aufbruch zu präsentieren

Unter dem Titel „Aufbruch.Heilbronn – Im Forum Bundesgartenschau“ präsentieren sich die Stadt Heilbronn und die Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH ihren Gästen als moderne und dynamische Gastgeber auf der Bundesgartenschau im kommenden Jahr. „Das Forum ist Anlaufstelle für alle Besucher der Bundesgartenschau, ein Ort der Begegnung und Information, kurz die ideale Plattform, um den Aufbruch Heilbronn und der Stadtgesellschaft zu präsentieren“, so Oberbürgermeister Harry Mergel.

Bild: Architekturbüro Joos Keller, Stuttgart

Das Forum Heilbronn, ein temporärer Pavillon auf der Bundesgartenschau, soll Neugierde wecken. Gäste der Bundesgartenschau erfahren hier, welch schöne Orte und Erlebnisse Heilbronn zu bieten hat. Die Heilbronnerinnen und Heilbronner können ihre Stadt mit neuen und überraschenden Facetten kennenlernen. Zentrales Element der Präsentation ist die Schaukel als Symbol der dynamischen Entwicklung Heilbronns und ihrer Stadtgesellschaft in Bewegung. „Eine hervorragende Idee, die die verschiedenen Aspekte des Heilbronner Aufbruchs vereint“, ist OB Mergel vom Konzept begeistert.


Markanter Baukörper spiegelt vielfältige Dynamik der Stadt

Auch die Architektur des temporären Pavillons „Aufbruch.Heilbronn – Im Forum Bundesgartenschau“ ist aus dem Thema der Schaukeln entwickelt. Der Pavillon ist ein Gerüstbau. Die Konstruktion symbolisiert die Dynamik in Heilbronn. Aus handelsüblichen Gerüstbauteilen entsteht ein ca. 400 Quadratmeter großer, hoher, stützenfreier Raum, über dem sich ein V-förmiges Dach spannt. Mit einer Höhe von zirka zehn Metern, den Außenmaßen von etwa 36 x 16 Metern und dem markanten Dach ist das Forum ein von Weitem sichtbarer Blickfang auf dem Gelände der Bundesgartenschau.

Bild: Architekturbüro Joos Keller, Stuttgart

„Der Pavillon ‚Aufbruch.Heilbronn – Im Forum Bundesgartenschau‘ liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur ‚Stadtausstellung‘ im Norden, dem modellhaften Beginn der neuen Stadtentwicklung, zur neuen Jugendherberge im Osten sowie zum Ausstellungsbeitrag des Garten- und Landschaftsverbands im Süden“, berichtet Hanspeter Faas, Geschäftsführer der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH.

Mit seinem großen Dach öffnet sich das Forum nach Süden zum Garten und nach Norden zum neuen Stadtquartier. Die Bauskulptur wird mit der sich öffnenden Dachfläche zur Bühne. Die verspiegelte bzw. reflektierende Untersicht des Daches lässt die Bewegung im Pavillon bereits von außen erkennen.

Zwei Konzeptphasen für Architektur und Inhalt

Zunächst wurde im Herbst 2017 von einer Arbeitsgemeinschaft aus Architekten (Joos Keller Architektur, Stuttgart), Kommunikationsdesignern (gruppe sepia, Heilbronn) und Landschaftsarchitekten (biegert landschaftsarchitektur, Bad Friedrichshall) die Architektur des Gebäudes sowie die zentrale Idee des Ausstellungsbeitrags „Heilbronn ist in Bewegung“ entwickelt. Der Slogan lädt die Besucher ein, sich in Bewegung zu setzen, um in einem Raum voller Schaukeln auf die Reise zu gehen und die Vielfalt und die Qualitäten Heilbronns kennenzulernen.

In einer zweiten Konzeptphase wurde anhand eines Agenturwettbewerbs die beste Lösung für die inhaltliche Präsentation gesucht, bei dem die Architekten Schmutz + Partner, Stuttgart, sowie Studio Tillack Knöll und Nam Huynh, Stuttgart, den überzeugendsten Beitrag vorgestellt haben.

Schaukeln und Monitore zum multimedialen Kunstwerk verbunden

Bild: Architekturbüro Joos Keller, Stuttgart

Im Pavillon „Aufbruch.Heilbronn – Im Forum Bundesgartenschau“ sind zwölf Schaukeln im Raum verteilt und werden zum Medienträger. Durch beidseitig im oberen Drittel der Schaukeln angebrachte Monitore, die zu fliegen scheinen, verteilen sich die Bilder im Raum und können von den Besuchern von allen Seiten wahrgenommen werden. „Ein überraschendes und dynamisches Erlebnis wird erzeugt“, weckt Hochbauamtschef Johannes Straub die Erwartungen: „Der Schaukelnde wird Teil der Inszenierung, das Forum als Ganzes zum multimedialen und bespielbaren Kunstwerk.“

Entlang der Längsseiten sind Tribünen als Aufenthaltsmöglichkeit angeordnet, die den Besucher in Beziehung zu den Schaukeln setzen. Ein Meeting Point in Form eines Hochsitzes markiert den Treffpunkt für Führungen und ermöglicht neue Perspektiven.


Verschiedene Bespielungen und Veranstaltungsformate möglich

Eine Vielzahl von Szenarien lassen Heilbronns vier Markenbausteine – wirtschaftsstark, bildungsstark, aufgeschlossen, lebensfroh – und die Attraktivität der Stadt lebendig werden. Kurze Textbotschaften und plakativ inszenierte Zahlen vermitteln spielerisch Fakten. Über filmisch gestaltete Interviews bringen die Heilbronnerinnen und Heilbronner die Lebensfreude als eine zentrale Charaktereigenschaft der Stadt und ihrer Bewohner zum Ausdruck. Großformatige Bilder, Grafiken und Filme schaffen konkrete, künstlerische, ironische oder abstrakte Bezüge zu Heilbronn und zur Bundesgartenschau. Alle Szenarien werden akustisch untermalt. Die Bespielung kann sich unterschiedlichen Tageszeiten oder Veranstaltungsformaten anpassen.

Bildprojektionen auf den Boden ergänzen optisch die Inhalte auf den Monitoren und verstärken das räumliche und informative Erlebnis. Der Fallschutzboden wird zum Display und spiegelt sich an der Unterseite der Dachfläche.

Forum weckt Lust auf Stadtkultur

„Das gemeinsame Forum im Herzen unserer BUGA soll den Besuchern Lust auf Heilbronn machen und ihnen Angebote von Kultur, Handel, Gastronomie und Bildung in der sich wandelnden Stadt nahebringen“, freut sich Steffen Schoch, Geschäftsführer der Heilbronn Marketing GmbH über die Konzeption.

Neben der medialen Bespielung fungiert der Pavillon „Aufbruch.Heilbronn – Im Forum Bundesgartenschau“ als Anlaufstelle für Gäste und Ausgangspunkt von Führungen. Der Raum kann ohne große Umbauten für Empfänge der Stadtverwaltung und der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH sowie für eine Vielzahl von Veranstaltungsformaten genutzt werden, z.B. für Vorträge, kleine Konzerte oder Bankette. Größere Veranstaltungen (Tagungen, Workshops etc.) können in den Tagungsräumen der nahegelegenen Jugendherberge abgehalten werden.

Siehe auch: BuGa-Pavillon der Stadt Heilbronn genehmigt

Maße und Daten des Pavillon

Gerüstkonstruktion:
– Grundraster 2,07 x 2,57 m
– Gerüst-Grundmodule: Rundrohr ø 48 mm
– Länge x Breite x Höhe – 36 x 15,5 x 10 m
– ca. 4.500 m Gerüststangen
– ca. 550 Knotenpunkte
– V-förmiges Dach aus 2 x 325 m² großen Dachflächen

5.500 m³ umbauter Raum
555 m² Grundfläche
400 m² Innenraum
650 m² Spiegelfläche als Dachuntersicht

Fallschutzbelag
12 Schaukeln, 24 Monitore
Fakten, Interviews und Atmosphären –
Bild und Ton vermitteln ein emotionales, attraktives und sympathisches Bild der Stadt Heilbronn
und der Bundesgartenschau

Planungsbeteiligte:
Phase I – Konzept, Herbst 2017
Architekturbüro Joos Keller, Stuttgart
gruppe sepia, Designagentur, Heilbronn
biegert landschaftsarchitektur, Bad Friedrichshall
Phase II – Ausführung, seit März 2018

Architektur:
Joos Keller, Stuttgart
Ausstellungsdesign/Visuelle Kommunikation:
Schmutz & Partner, Stuttgart
Studio Tillack Knöll und Nam Huynh, Stuttgart

Freianlagen:
biegert landschaftsarchitektur, Bad Friedrichshall

Projektteam:
Hochbauamt Stadt Heilbronn
Stabsstelle Büro des Oberbürgermeisters
Stabsstelle Stadtentwicklung und Zukunftsfragen
Heilbronn Marketing GmbH
Bundesgartenschau 2019 GmbH

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